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Garage für Boote und Yachten

04-10-2017

Jedes Jahr kommt der Tag, an dem die Saison für Wassersport sich dem Ende neigt. Bevor der erste Frost kommt, haben wir noch Zeit, darüber nachzudenken, wo wir unser Boot oder die Yacht für den Winter unterbringen. Damit es dabei zu keinen Schäden kommt, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden.

 

Frostschäden kommen praktisch jedes Jahr vor und wir können denen Vorbeugen, indem wir unser Boot oder Yacht in einer Garage unterbringen. Wenn wir unsere Boote in beheizten Hallen einlagern, können wir unbesorgt den Frühling erwarten und sicher schlafen, dass unser Boot den Winter unbeschadet übersteht. Es gibt aber auch eine interessante Alternative dazu, die bedeutend die Kosten für die Einlagerung reduziert und dabei unser Boot genauso wirkungsvoll vor Frost, Schnee und niedrigen Temperaturen schützt. Boote sollten im Winter nicht im Wasser liegen. Das betrifft natürlich nur die klimatischen Zonen, wo die Temperatur im Winter unter den Gefrierpunkt sinkt und in diesem Bereich für einige Monate bleibt. Je größer und plötzlicher die Schwankungen in den Temperaturen auftreten, desto größere Schäden können sie am Boot verursachen, wenn es noch im Wasser liegt. Die Bootversicherung wird nicht immer die Reparaturkosten für Frostschäden übernehmen. Dazu müssen die Bedingungen der Versicherungspolice genau überprüft werden, ob solche Schäden nicht vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.

 

Sollte das Boot im Freien oder in Hallen aufbewahrt werden?

Wird das Boot im Freien überwintert, riskiert der Eigentümer umfangreiche Reparaturen. Hinzu kommen die Kosten für die Konservierung, die zusammen mit den Kosten für Reparaturen um einiges die Kosten für eine Zeltgarage übersteigen. Überwinterung unter einem Dach, wenn eine Halle zur Verfügung steht, ist wesentlich kostengünstiger. Natürlich kann ein Stellplatz in einer Halle gemietet werden, erhebliche Mietkosten können jedoch über viele Jahre eingespart werden, wenn eine eigene Halle zur Verfügung steht. Wenn das Boot bei uns zu Hause oder in der Nähe steht, haben wir die Möglichkeit ihm mehr Zeit zu widmen, um es für die nächste Saison vorzubereiten. Je trockener das Boot überwintert, desto langsamer altert es. Dazu sollte die Zelthalle, in der das Boot abgestellt ist, gut gelüftet werden. Natürlich kann die Zelthalle auch mit einer Heizanlage ausgestattet werden, was die Trocknung des Bootes sehr verkürzt, wenn es erst sehr spät eingelagert wird.

Wenn die Luftzirkulation in der Halle ausreichend ist, genügt es die Hallentür oder die Lüftungsfenster zu öffnen, damit die natürliche Luftzirkulation die Feuchtigkeit dem Boot entzieht. Wenn das Boot im freien liegt, muss der Schnee regelmäßig vom Deck entfernt werden, die Abflussleitungen muss man sauber halten, Eis muss entfernen werden, das Boot man lüften und abdecken. Eine hermetische Einlagerung für einige Monate führt zu Schimmelbildung. Der Schimmelgeruch wird schwer zu entfernen sein und es wird viel Zeit, Reinigungsmittel und Arbeit kosten, die aufgebracht werden muss, um ihn zu entfernen. Das sind zusätzliche Argumente für die Überwinterung eines Bootes im einer Zelthalle.

 

Schutz der Bootsmotoren im Winter

Das wichtigste Argument für die Einlagerung eines Bootes in einer Zeltgarage ist der Schutz des Antriebsmotors. Ein einfacher Antrieb lässt sich sehr schnell für die Überwinterung vorbereiten, aber bei komplizierten Antrieben ist das eine ganz andere Geschichte. Die müssen sehr sorgfältig für den Winter vorbereitet werden. Das Frostschutzmittel darf auch bei niedrigsten Temperaturen nicht einfrieren und der Motor muss beim Einfüllen arbeiten, damit das Frostschutzmittel sich im ganzen Kühlsystem gut verteilt. Der Kühlmittelstand muss vor dem Ende der Saison überprüft und ggf. muss nachgefüllt werden. Unter anderen Tätigkeiten, die zusätzlich Durchgeführt werden müssen, befindet sich auch das Entleeren des Kraftstofftanks vom Kraftstoff und das Auffüllen mit einem Rostschutzmittel wie z.B. Winterdiesel.

Wird Sommerdiesel verwendet, so friert dieser bei niedrigen Temperaturen ein und es bilden sich Paraffinausflockungen, die die Kraftstoffleitungen verstopfen und zu Motorschäden führen können. Das Kühlsystem muss entleert werden, damit es durch einfrierendes Wasser nicht gesprengt wird. Das sind die häufigsten Winterschäden, die durch die Unachtsamkeit der Eigentümer entstehen. Solche Schäden können an kritischen Stellen zu Totalschäden der Bootteile führen.

 

Konservierung des Bootrumpfes vor dem Winter

Nach dem das Boot aus dem Wasser gehoben wurde, sollte der Rumpf gründlich gereinigt werden. Wenn sich die Reinigungsmittel durch die Schmutzanlagerungen, die sich am Rumpf bilden, durchgefressen haben, ist es Zeit, den Zustand des Rumpfes zu prüfen. Sollten irgendwelche Risse, Schäden oder Blasen unter dem Gelcoat entdeckt werden, sollten sie markiert werden. Jede Blase muss beseitigt werden. Das Auftreten von Blasen bedeutet, dass die Rumpfosmose eingesetzt hat. Das ist der richtige Zeitpunkt, den Bootsbauer zu konsultieren, der den Gfk Rumpf reparieren sollte. Es ist wichtig, dass diese Aufgabe von einem Spezialisten durchgeführt wird, weil das keine einfache Sache ist. Es erfordert sehr viel Erfahrung und Fingerfertigkeit, wenn die Reparatur erfolgreich sein soll. Sämtliche Reparaturarbeiten sollten vor dem erneuten zu Wasserlassen durchgeführt werden. Die Lufttemperatur bei den Reparaturen von Rumpfosmose und anderen Schäden muss über 15º C liegen. Blasen aus denen Wasser ausläuft, müssen in einer gut gelüfteten Halle bei einer Temperatur um 15º C über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen getrocknet werden. Nur unter solchen günstigen Bedingungen von konstanter Lufttemperatur und ständiger Luftzirkulation, wird die Feuchtigkeit aus dem Rumpf entweichen. Nach Durchführung der Inspektion und Überprüfung der Apparatur, sollten die Wassersysteme überprüft werden. Wenn alle diese Arbeiten korrekt durchgeführt werden, kann die nächste Saison unbeschwert erwartet werden und man kann sicher sein, dass das Boot sich im besten Zustand befindet.

 

Zelthallen für Boote

Das Angebot von Krosagro enthält neben Zeltlagerhallen, Zeltwerkstatthallen und Folientunneln auch Zeltgaragen für Boote und Yachten. Ein solides Stahlgerüst, das feuerverzinkt ist, bildet eine stabile Konstruktion, die beständig ist gegen Regen, Hagel, Schnee, starke Windböen und andere Witterungseinflüsse. Die modulare Technologie vereinfacht die Montage des Objekts und macht es wesentlich preiswerter als ein konventionelles Gebäude. Ein weiteres Argument für die Zeltgarage ist die Leichtigkeit der Demontage und die Möglichkeit ihrer einfachen Verlegung an einen anderen Standort. Dank ihrer Vielseitigkeit kann die Zeltgarage jeder Zeit ihren Bestimmungszweck ändern und die Garage kann in ein Lager, eine Werkstatt oder Montagehalle umfunktioniert werden. Sollte es notwendig erscheinen, kann sie sehr einfach mit zusätzlichen Systemen wie Heizanlage, automatisches Tor und Belüftungsfenster im Dach oder in den Seitenwänden ausgestattet werden.

 

Die Konstruktion der Zeltgarage für Boote und Yachten wird individuell auf Bestellung vorbereitet, weil sie an jede Wassereinheit angepasst werden muss. Unser Konstruktionsbüro sorgt dafür, dass Ihre Zeltgarage ausreichend Platz für Ihr Boot und für die Durchführung von Konservierungsarbeiten bietet und die Zeltfläche optimal Ausnutzung wird.