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Folientunnel – lohnt sich das?

04-12-2017

Folientunnel werden nicht ohne Grund immer beliebter. Viele Gärtner, die sie im großen Maßstab einsetzen, behaupten, dass sie sich nicht mehr vorstellen können, wie sie ohne diese Einrichtung zurecht kamen. Folientreibhäuser sind wirklich erstaunliche Einrichtungen, die zur Verlängerung der Vegetationsspanne von Pflanzen dienen und zusätzlich einen Witterungsschutz bilden, damit ermöglichen sie eine Steigerung der Ernteerträge.

 

 

 

Was ist eigentlich ein Folientunnel?

Gartenfolientunnel sind in verschiedenen Größen und Formen im Markt erhältlich. Die Rahmen sind aus Stahlbögen hergestellt. Die Stahlgerüste werden mit Folie überzogen, die gegen UV Strahlen beständig sind und für gewöhnlich werden UV2, UV5 oder UV10 Folien verwendet. Man könnte annehmen, dass die Folie den Zugang zum für Pflanzen wertvollen Sonnenlicht blockiert, aber dem ist nicht so.  Die Treibhausfolie ist so gemacht, dass sie 95% der Sonnenstrahlen durchlässt und deshalb erhalten die Pflanzen so viel Licht, wie sie benötigen. Kleine und leichte Folientunnel haben noch einen weiteren Vorteil, der von Hobbygärtnern geschätzt wird. Die Montage der Folientunnel ist einfach und sie sind mobil, deshalb sind sie einfach von einem Ort zum anderen transportierbar, oder ganz leicht zu demontieren.

 

Was wird im Gartenfolientunnel angebaut?

Im Folientunnel entsteht ein Mikroklima, weil unter die Temperatur und die Feuchtigkeit der Treibhausfolie höher sind als draußen und was wichtig ist, die Temperaturschwankungen sind nicht so groß wie außerhalb des Folientunnels. Zudem kann, Dank ihrer speziellen Konstruktion (Seitenlüftungen) oder dem Einsatz von Hilfssystemen, die Temperatur im Treibhaus geregelt werden und wir haben die Gewissheit, dass sie länger stabil bleibt. Alle diese Faktoren ermöglichen die Vegetation von verschiedenen Pflanzenarten außerhalb der Hauptsaison und wir können uns länger über unsere Lieblingsgemüse und Früchte freuen. Folientreibhäuser sind bestens geeignet zum Schutz vor Kälte, Wind, Regen und zu starkem Sonnenlicht. Bis zu 80% der Früchte, die verkauft werden, kommen aus dem Anbau in Folientunneln. Die Züchtungsmöglichkeiten in Gewächshäusern sind praktisch unbegrenzt und hängen nur von unserer Bereitschaft und Engagement ab, etwas neues auszuprobieren, denn es steht nichts im Wege, dass wir in Folientunneln Tomaten, Gurken, Erdbeeren, Paprika, verschieden Salatarten, Radieschen oder sogar Blumen züchten.

 

Montage und Absicherung des Folientunnels

Die Montage des Folientunnels im Garten ist keine schwierige Aufgabe, aber man muss sich gut auf sie vorbereiten. Der Aufbau eines typischen Gartenfolientunnels ist eigentlich eine Aufgabe für zwei Personen und die Montage sieht eigentlich wie das Aufstellen eines Zelts aus. Es genügt, einfach nach der Montageanleitung vorzugehen. Der erste Schritt, der noch vor der Montage des Gerüsts ausgeführt werden sollte, ist die Wahl des Aufstellplatzes. Der Grund, auf dem der Folientunnel aufgestellt werden soll, muss recht flach oder nur leicht in eine Richtung geneigt sein. Es muss auch berücksichtigt werden, dass der Platz genügend Sonnenlicht bekommt, weil Pflanzen im Schatten nicht besonders gut aufwachsen. Wir sollten uns, wenn möglich, nach einem Platz umschauen, der etwas windgeschützt ist. Vorher sollte der Grund analysiert werden, ob er für den geplanten Anbau geeignet ist und nicht zu viel Gestein enthält. Der Zugang zu Wasser muss auch gewährleistet sind, damit die Pflanzen ohne Probleme gegossen werden können. Der Folientunnel muss gut und stabil mit Hilfe von Zubehör mit dem Untergrund verbunden werden, dazu dienen Bodenanker und die Folie muss in die Erde eingegraben werden. Und fertig, ab sofort kannst Du dich am neuen Gartenfolientunnel erfreuen!